Fortbildungen

Fortbildungen

Heidelberger Modell der Sozialpädagogischen Familien- und Erziehungshilfe
Praxisbegleitende Fortbildung

Programm
Die sozialpädagogische Familien- und Erziehungshilfe hat sich in den letzten Jahren zu einem Erfolg versprechenden und unverzichtbaren Instrument sozialer Arbeit entwickelt.

Der Kreis der in der sozialpädagogischen Familien- und Erziehungshilfe tätigen MitarbeiterInnen verfügt über unterschiedliche Vorbildung und Erfahrung. Neben Sozialarbeitern, Sozialpädagogen, Psychologen, Lehrern und Erziehern arbeiten auch Betreuer ohne spezifische Fachausbildung, aber mit Erfahrungen aus ehrenamtlicher sozialer Tätigkeit und aus der eigenen Familie.

Kaum jemand bringt für diese Arbeit, die sozusagen im „engsten Familienkreis“ geschieht, ausreichende Fachkenntnisse mit. Daher ist ein spezifisches Bildungsangebot für diesen Arbeitsbereich unabdingbar.

Auf der Grundlage einer mehr als 20-jährigen praktischen Arbeit mit Familien hat daher die Arbeitsgemeinschaft zur Förderung von Kindern und Jugendlichen e.V. ein adäquates Fortbildungskonzept entwickelt und führt dieses Programm seit 1987 durch. In 6 Einzelbausteinen, die sachlogisch aufgebaut sind, wird praxisbegleitend eine Zusatzqualifikation in sozialpädagogischer Familien- und Erziehungshilfe vermittelt. Bei der Auswahl der Lehrinhalte wurde in besonderem Maß die unmittelbare Umsetzbarkeit in die Praxis berücksichtigt, ohne die theoretischen Grundlagen zu vernachlässigen.

Für interessierte Gruppen und Institutionen bieten wir diese Fortbildung oder zusammenfassende Blockveranstaltungen zum Gesamtkomplex oder speziellen Themen wie z.B. Familienorientierte Schülerhilfe und Integration statt Isolation vor Ort an.

1. Zeitrahmen je Baustein Jeder Baustein umfasst 3,5 Tage
    Beginn: mittwochs 13.00 Uhr
    Ende: samstags ca. 14.00 Uhr
2. Zeitrahmen für alle Bausteine Innerhalb von 1 Jahren 6 Bausteine
3. Aufnahmevoraussetzungen
    a) Schriftliche Bewerbung mit Darstellung des beruflichen Werdegangs und des derzeitigen
         Bezugs zur Fortbildungsthematik.
    b) Abgeschlossene Berufsausbildung: Fachhochschule für Sozialwesen; Fachschule 
         für Sozialpädagogik; Pädagogische Hochschule oder Universität 
    Berufspraxis: mindestens 6 Monate in der Arbeit mit Familien
    Bei fehlenden Zugangsvoraussetzungen sind in Einzelfällen Ausnahmeregelungen
    möglich.
4. Abschluss
    Bei Teilnahme an der gesamten Fortbildung ist ein Zertifikatsabschluss möglich, mit
    dem die besondere Befähigung zur sozialpädagogischen Familien- und Erziehungshilfe  
    nachgewiesen wird. 5. Voraussetzungen für den Zertifikatsabschluss
    a) Bescheinigungen über die regelmäßige Teilnahme an allen 6 Bausteinen
    b) Schriftliche Hausarbeit zur Analyse des Arbeitsfeldes, zur Problemsituation und / oder zur 
        Reflexion des methodischen Handelns
    c) Erfolgreiche Teilnahme am Abschlusskolloquium
6. Anmeldung
    Ihre Anmeldung ist  verbindlich. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung und eine Rechnung
    pro Baustein. Ein Rücktritt von der Anmeldung ist nur schriftlich möglich.
7. Kursgebühren €uro 210,-- pro Baustein und einmalig €uro 60,-- Verwaltungsgebühr